Donnerstag, Februar 23, 2012
   
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News Hochschulpolitik

Student*Innenschaft der TU Berlin kämpft für die Demokratisierung der Hochschule!

Wieder einmal geraten Student*Innenschaften und Hochschulleitungen über den Umgang mit "Drittmitteln" in Konflikt.

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Stoppt die Abschiebung der Familie Ismailov/a!!!

Familie Ismailov/a lebt seit fast 10 Jahren in Deutschland – nun droht ihnen die Abschiebung.

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Wir brauchen eine Generation an Studierenden um abzuschätzen was „Hochschulbildung“ überhaupt kostet!

Berlin. Unter diesem „Motto“ könnte man die öffentlich Ausschusssitzung zum Thema "Auswirkungen der Einführung von Studiengebühren auf die Studienbereitschaft in Deutschland" zusammenfassen.

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Forderung nach Kodex für gute wissenschaftliche Arbeit!

Berlin / Frankfurt a.M. - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Hochschulen vorgeschlagen, sich mit einem Kodex zu einer guten Personalpolitik zu verpflichten. "In den vergangenen Jahren ist die Autonomie der Hochschulen auch in Personalangelegenheiten immer weiter gestärkt worden. Jetzt müssen sie unter Beweis stellen, dass sie mit der Autonomie verantwortungsbewusst umgehen können", erklärte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller während der Tagung "Lust auf wissenschaftliche Karriere in Deutschland!" des Projekts KISSWIN.DE in Berlin. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das "Kommunikations- und Informationssystem Wissenschaftlicher Nachwuchs" (KISSWIN).

"Die Karrierewege an deutschen Hochschulen sind lang und unberechenbar, die Beschäftigungsbedingungen verschlechtern sich. Immer mehr Zeitverträge mit immer kürzeren Laufzeiten - das ist nicht nur unanständig gegenüber den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, auch Kontinuität und Qualität von Forschung und Lehre sind gefährdet. Um den Arbeitsplatz Hochschule auf Dauer attraktiv zu machen, brauchen die Einrichtungen einen 'Kodex für gute Personalpolitik'", betonte der GEW-Hochschulexperte.

Nach den Vorschlägen der Bildungsgewerkschaft sollten sich die Hochschulen in dem Kodex zu einer vorausschauenden Personalentwicklung und einem wirksamen Personalmanagement verpflichten. "Mit speziellen Überbrückungsfonds könnten die Hochschulen Beschäftigungslücken zwischen Drittmittelprojekten schließen und so die Stabilität wissenschatftlicher Arbeit fördern", sagte Keller. Weitere Vorschläge seien Mindestlaufzeiten von Zeitverträgen sowie die Einrichtung von Laufbahnen, die zu dauerhaften Beschäftigungsverhältnissen führen ("Tenure Track"). Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit müssten zu einem wichtigen Qualitätskriterium werden.

Den Hochschulen bot Keller Gespräche über die Ausgestaltung eines "Kodex für gute wissenschaftliche Arbeit" an. "Gute Wissenschaft und gute Beschäftigungsbedingungen sowie Berufsperspektiven sind zwei Seiten einer Medaille - gerne bringen wir unsere Expertise und die Perspektive der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein", unterstrich der GEW-Experte.

 

Unnötige Gewalt an der Uni Göttingen!

   

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