Freitag, Mai 18, 2012
   
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32 Studierende zwangsexmatrikuliert – Engagement wird bestraft

LandesAstenKonferenz Niedersachsen fordert Anerkennung der Studienrealität und Aufhebung von Zwangsmaßnahmen

 

 

Am 25. August wurde bekannt, dass die Universität zu Köln mindestens 32 Studierenden das Studieren verbietet. Als Grund wird das Auslaufen von Studienordnungen angegeben.

 

Amina Yousaf vom AStA der Universität Göttingen dazu: „Die Lebenssituation in der sich die exmatrikulierten Studierenden jetzt befinden, ist nicht hinzunehmen. Die LandesAstenKonferenz Niedersachsen fordert daher die sofortige Rücknahme der Exmatrikulationen von den zuständigen Prüfungsausschüssen der Universität zu Köln.

Weiterhin zeigt der Fall, dass Studierende in der BRD noch nie emanzipierte Mitglieder der Hochschulen waren. Ohne die Emanzipation der Studierenden an Hochschulen ist jedoch kein selbstbestimmtes Studium möglich, dies zeigt der Skandal an der Universität zu Köln deutlich“, sagt Amina Yousaf weiter.

 

Auch in Niedersachsen herrschen strenge Hierarchien und Repressionen an den Hochschulen. Wir fordern daher eine Demokratisierung aller Hochschulen in der BRD“, sagt Andreas Marx, hochschulpolitischer Referent des AStA der Uni Hildesheim. „Das Klima der Angst und die fehlende Emanzipation an den deutschen Hochschulen sind Fehler im System, die beseitigt werden müssen“, sagt Marx weiter.

 

"Insbesondere die Tatsache, dass jahrelanges gesellschaftliches und hochschulpolitisches Engagement in verschiedenen Gremien hier offensichtlich bestraft wird, schockiert uns als engagierte Studierende massiv. Repression und Zwangsexmatrikulationen dürfen kein Mittel sein, um sich kritische Studierende vom Hals zu schaffen“, meint Dominik Bennett vom AStA TU Braunschweig.

Die LandesAstenKonferenz Niedersachsen fordert unverzügliches Handeln, um den Studierenden ein Weiterstudieren zu ermöglichen.

 

Weitere Pressestimmen sind auf exmatrikulation.blogsport.de zu finden.

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