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Pressemitteilung: AStA positioniert sich zu Meinungsfreiheit auf dem Campus

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Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung. 22. März 2011

Der AStA der Universität Hildesheim hat im Zuge der Diskussion um das von Kulturwissenschaftsstudierenden inszenierten Theaterstücks „Kapitalismusschredder“ Stellung bezogen.

Seitens der Studierenden wurde verlautbart, die Meinung- und künstlerische Freiheit auf dem Campus sei eingeschränkt worden. Dieser Eindruck entstand dadurch, dass am 22. März 2011 ein Zeitungsartikel in der HiAZ veröffentlicht wurde, der sich dem Theaterstück widmete. Inhaltlich inszeniert wurde der Vorwurf der Verleihung der Ehrendoktorwürde gegen eine Geld-Spende seitens der Universität Hildesheim. Der Artikel wurde einen Tag später wieder aus dem Pressespiegel der Webseite der Universität entfernt. Laut Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich sei der „Unterschied zwischen einem Theaterstück, einer Theaterkritik und universitärem Handeln“ verwischt worden. Daraufhin veranlasste die Universitätsleitung eine Richtigstellung seitens der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung, die in der Ausgabe vom 26. März erschien. Darin relativierte die HiAZ die Verleumdung und die persönliche Verunglimpfung und berichtigte die Anschuldigungen.

Es geht explizit um Dr. h. c. Carsten Maschmeyer, dem ehemaligen Chef des AWD-Konzerns, der durch sein weitreichendes Mäzenatentum bekannt ist. In diesem Zusammenhang spendete er auch der Universität Hildesheim einen Geldbetrag. Weil die Universität Maschmeyer langjähriges Engagement  würdigen wollte, verlieh sie Maschmeyer die Ehrendoktorwürde. Präsident Friedrich weist die Vorwürfe um Titelhandel scharf zurück. Der AStA schließt sich dieser Aussage weitestgehend an, so lange kein juristischer Tatverdacht vorliegt, der die Vorwürfe gegen Maschmeyer bestätigt.

Nach einem intensiven Gespräch mit der Studierendenvertretung wurde erwirkt, dass der Zeitungsartikel vom 22. März wieder uneingeschränkt in den Pressespiegel aufgenommen wird und die Transparenz und Meinungsfreiheit auf dem Campus gewahrt bleibt. Dieses Anliegen ist der Studierendenvertretung besonders wichtig und sie wird sich auch weiterhin für dieses Menschenrecht einsetzen.

Inzwischen hat auch die Leibniz Universität Hannover Maschmeyer als Ehrensenator geehrt.

Weitere Infos:

Gemeinsame Stellungnahme von Studierendenvertretern und dem Präsidenten der Stiftung Universität Hildesheim

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